Goldschale von Krottorf, Bronzezeitliche Goldschale in Krottorf, Deutschland
Die Goldschale von Krottorf ist ein gegossenes Trinkgefäß aus reinem Gold mit sieben umlaufenden Zierrillen und aufgesetztem Standfuß. Das etwa handtellergroße Objekt bewahrt die Form eines flachen, schüsselartigen Behälters, dessen Wände sorgfältig gefertigt sind.
Das Gefäß stammt aus der mittleren Bronzezeit und entstand etwa im 14. Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung in Mitteleuropa. Seine Herstellung zeigt, dass Goldverar beitung bereits ein etabliertes Handwerk in dieser fernen Epoche war.
Der Kelch zeigt die hohe Handwerkskunst seiner Zeit durch eine dünnwandige Goldschale mit eingraviertem Dekor. Besucher können an der Arbeitstechnik erkennen, wie geschickt die damaligen Handwerker mit Metall umgingen.
Das Gefäß kann im Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle besichtigt werden und ist dort Teil der Sammlung archäologischer Funde. Die Umgebung des Museums bietet regelmäßige Öffnungszeiten und erleichtert den Zugang zu diesem wertvollen Schatz.
Nach seiner Ausgrabung 1909 wurde das kostbare Stück zunächst auf einem Misthaufen entsorgt und hätte dort verloren gehen können. Ein aufmerksamer Pfarrer rettete es vor dem endgültigen Verlust und sicherte damit einen wertvollen Schatz für die Nachwelt.
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