St. Liborius, Kirchengebäude in Gröningen, einer Stadt im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt
St. Liborius ist ein Kirchengebäude aus dem Jahr 1906 in Gröningen, das aus Backstein mit glatter Verputzung gebaut wurde und einen hohen Turm mit zwei Glocken hat. Das Innere verfügt über ein einfaches Kirchenschiff mit farbigen Fenstern und beherbergt ein Orgel aus den 1970er Jahren, die das Gottesleben prägt.
Die Kirche wurde 1906 gebaut, nachdem Katholiken durch die Ansiedlung einer Zuckerfabrik in der späten 1880er Jahren in das überwiegend protestantische Gröningen kamen. Sie markiert die Rückkehr des katholischen Lebens in die Stadt nach fast 300 Jahren, seitdem die Reformation den Glauben grundlegend verändert hatte.
Die Kirche ist nach dem heiligen Liborius benannt, einem Schutzpatron, der in der Region verehrt wird. Der Name verbindet die Gemeinde mit einer längeren religiösen Tradition, die über die örtliche Geschichte hinausgeht.
Die Kirche liegt zentral in der Stadt, leicht zu Fuß von den Hauptstraßen zu erreichen, mit bescheidenem Außenbereich zum Verweilen. Besucher können zu Gottesdiensten kommen oder die ruhige Innenatmosphäre für Momente der Reflexion nutzen, ohne dass vorherige Anmeldung erforderlich ist.
Das Orgel in der Kirche wurde in den 1970er Jahren gebaut und in den 1990er Jahren sorgfältig renoviert, mit sieben Registern, die für die Gemeinde ein besonderes Instrument darstellen. Dieses Musikwerk prägt bis heute die Klangkultur der Gottesdienste und Feiern in der Kirche.
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