St. Cyriakus, Mittelalterliche Kirche in Döcklitz, Deutschland
St. Cyriakus ist eine einschiffige neuromanische Kirche, die 1880–84 am Ortsausgang von Döcklitz errichtet wurde, mit Westturm und halbrunder, fensterloser Ostapsis. Der Turm trägt ein Satteldach und eine Uhr; Rundbogenfenster belichten das Schiff, und im Süden ist eine Vorhalle angebaut. Im Inneren überspannt eine hölzerne Flachdecke den Saal, und die Apsis ist mit einem Sternenhimmel ausgemalt.
1262 wird eine Kirche in Döcklitz erstmals erwähnt, damals Pfarrkirche der Filialgemeinde Kuckenburg; der erste Bau könnte um 1200 entstanden sein. 1497 ist das Patrozinium des Hl. Cyriakus belegt. Um 1630 im Dreißigjährigen Krieg zerstört, wurde die Kirche ab 1714 mit freistehendem Glockenturm wieder aufgebaut. Die heutige neoromanische Kirche mit Westturm und Ostapsis entstand 1880–84.
Die Kirche trägt das Patrozinium des heiligen Cyriakus, das erstmals 1497 erwähnt wird. Sie gehört zum Kirchspiel Querfurt im Kirchenkreis Merseburg der Evangelischen Kirche Mitteldeutschlands, wird aber nur noch höchst selten genutzt.
Die Kirche ist über die Ortstraße von Döcklitz erreichbar und bietet Parkplätze in der Nähe des Eingangs. Besucher können das Gebäude von außen jederzeit einsehen und die Architektur vom Ortskern aus fotografieren.
Nur die kleinste der drei 1862 von Ulrich in Laucha gegossenen Glocken hängt noch im Turm; zwei mussten 1917 abgegeben werden. Sie schwingt an einem geraden Joch und wird von Hand geläutet, der Glockenstuhl wartet auf eine Sanierung.
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