Franzosenbrücke, Steinbogenbrücke in Hohenrode, Salzgitter, Deutschland
Die Franzosenbrücke ist eine Steinbogenbrücke über die Innerste mit drei Gewölben, die die Orte Gitter und Lutter am Barenberge verbindet. Die Konstruktion umfasst robuste Pfeiler mit Schutzvorrichtungen, die nach gründlichen Sanierungen Ende des 20. Jahrhunderts errichtet wurden.
Der Bau stammt von 1593 unter Herzog Heinrich Julius von Braunschweig-Wolfenbüttel. Das Bauwerk wurde 1818 nach Beschädigungen erneuert, wobei Pioniere einen provisorischen Holzübergang errichteten, bevor die heutige Struktur entstand.
Den Namen Franzosenbrücke trägt die Brücke seit 1808: Französische Pioniere halfen damals örtlichen Handwerkern, nach der Zerstörung durch ein Hochwasser einen hölzernen Notsteg zu errichten. Vor der Brücke stand ein Wachhaus der Franzosen, an dem Passanten Wegezoll entrichteten. Die Brücke lag an der Militärstraße von Kassel nach Braunschweig.
Bis 1965 verlief die Bundesstraße 248 von Braunschweig über Salzgitter-Gitter nach Seesen über die Brücke, dann wurde die Straße verlegt. 1987/88 fanden umfangreiche Sanierungsarbeiten statt. Der Schlussstein des mittleren Bogens trägt die Jahreszahl 1866 und erinnert an den Wiederaufbau nach dem Hochwasser von 1861.
Der Schlussstein des mittleren Bogens trägt die Jahreszahl 1866; er erinnert an den Umbau nach dem Hochwasser vom 29. Juni 1861, als die Durchlässe als zu eng galten und das Flussbett um 5 Fuß vertieft wurde.
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