Salzgitter, Industriestadt in Niedersachsen, Deutschland.
Salzgitter ist eine Großstadt in Niedersachsen zwischen Hildesheim und Braunschweig, die sich über ein weitläufiges Gebiet mit 31 Stadtteilen erstreckt. Weite Felder und Waldstücke trennen die einzelnen Ortschaften voneinander, sodass die Stadt eher wie eine Ansammlung kleinerer Gemeinden wirkt.
Die Stadt entstand 1942 durch den Zusammenschluss mehrerer kleiner Ortschaften, um Arbeiter für die Eisenerzförderung und Stahlproduktion anzusiedeln. Nach dem Zweiten Weltkrieg wandelte sich die Wirtschaft allmählich vom reinen Bergbau zu breiteren Industriezweigen.
Der Name stammt vom Stadtteil Salzgitter-Bad, wo früher Salz gewonnen wurde und heute ein Thermalbad Besucher anzieht. Das Museum im Schloss Salder zeigt Werkzeuge und Maschinen aus der Bergbauzeit in einem Fachwerkgebäude aus dem 17. Jahrhundert.
Der Stadtteil Lebenstedt bietet Geschäfte und Restaurants, während im Gebiet um Salzgitter-Bad Hotels und Freizeiteinrichtungen zu finden sind. Die Stadtteile liegen mehrere Kilometer auseinander, daher empfiehlt sich ein Auto oder die Nutzung der Buslinien, um zwischen ihnen zu wechseln.
Die Region besitzt die größten Eisenerzvorkommen Deutschlands, die bis in die 1980er Jahre intensiv abgebaut wurden. Ein Kanal verbindet die Stadt mit dem Ruhrgebiet und diente einst dem Transport von Kohle für die Hochöfen.
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