Burg Lichtenberg, Burgruine in Salzgitter, Deutschland.
Lichtenberg Castle ist eine Burgruine auf einem Hügel bei Salzgitter in Niedersachsen, wo massive Mauerfragmente aus Stein noch teilweise erhalten sind. Die Anlage erstreckt sich über das bewaldete Gelände und bietet Ausblicke auf die umliegende Landschaft.
Die Burg Lichtenberg wird erstmals 1180 urkundlich erwähnt, als Heinrich der Löwe sie gegen Friedrich Barbarossa nutzte, der sie im selben Jahr einnahm; 1194 kam sie an die Welfen zurück. Otto IV. hielt 1204 hier einen Hoftag ab und ließ Münzen mit der Umschrift MONETA REGIS OTTONIS IN LEGT(ENBERG) prägen. 1552 zerstörten Truppen des Schmalkaldischen Bundes unter Graf Vollrad von Mansfeld die Burg mit schweren Kanonen; danach diente sie als Steinbruch.
Die Ruine zeigt noch immer die charakteristischen Merkmale einer mittelalterlichen Wehrverstärkung, mit massiven Mauerfragmenten die sich aus dem bewaldeten Hang erheben. Besucher können hier nachvollziehen, wie Befestigungsanlagen früher gestaltet waren und welche Bedeutung solche Burgen für die lokale Kontrolle hatten.
Der Aufstieg zur Ruine erfolgt über markierte Wanderwege durch den Wald, wobei an der Basis des Hügels Parkplätze zur Verfügung stehen. Das Gelände kann uneben und rutschig sein, besonders nach Regen, daher ist festes Schuhwerk empfehlenswert.
Der Burgbrunnen mit 3 Metern Durchmesser wurde von Hand etwa 60 Meter tief gegraben. Seit 2005 steht auf dem Burgareal ein Nachbau eines Trebuchets, einer mittelalterlichen Wurfmaschine. Der um 1900 auf dem alten sechseckigen Fundament errichtete Turm trägt in etwa 25 Metern Höhe eine hölzerne Aussichtsplattform, von der aus das Harzvorland und der Brocken zu sehen sind.
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