Grabsteine des jüdischen Friedhofs Regensburg, Mittelalterliche jüdische Grabsteine in Regensburg, Deutschland.
Die Mittelalterlichen Grabsteine des Regensburger Jüdischen Friedhofs sind jüdische Grabsteine aus dem Mittelalter, die heute in Fassaden und Mauern im Stadtzentrum von Regensburg eingemauert sind. Sie tragen hebräische Inschriften und zeigen gemeißelte Verzierungen, die Handwerkskunst aus dieser Zeit zeigen.
Als die jüdische Gemeinde 1519 aus Regensburg vertrieben wurde, wurde der Friedhof zerstört und die Grabsteine als Baumaterial wiederverwendet. Auf diese Weise wurden die Steine, ohne dass es beabsichtigt war, in den Stadtmauern erhalten.
Die Inschriften auf den Steinen zeigen Namen und Symbole aus dem Mittelalter und erinnern an die jüdische Gemeinde, die einst in der Stadt lebte. Besucher können heute diese Namen und Zeichen an den Fassaden sehen und erhalten so einen Eindruck vom Alltag dieser Zeit.
Die Steine sind über das gesamte Stadtzentrum verteilt und lassen sich am besten bei einem Spaziergang zu Fuß entdecken. An manchen Gebäuden helfen Schilder dabei, die Steine zu erkennen und erklären ihre Herkunft.
Einige der eingemauerten Steine stammen aus dem 10. Jahrhundert und gehören damit zu den ältesten erhaltenen jüdischen Grabdenkmälern in Bayern. Sie wurden nicht absichtlich aufbewahrt, sondern überlebten nur, weil sie zufällig als gewöhnliches Baumaterial dienten.
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