St. Marien, Lutherische Kirche in Winsen, Deutschland.
St. Marienkirche ist eine um 1415 begonnene spätgotische Hallenkirche aus rotem Backstein mit einem einzigen Seitenschiff. Ihr 63 Meter hoher neugotischer Turm ist sechseckig, mit grünem Kupfer verkleidet, und durch ihn führt ein Durchgang der Kirchstraße. Zwischen Backsteinpfeilern sitzen hohe Fenster mit gitterartiger Verglasung, und das Langhaus endet in einem polygonalen Chor.
1233 ging das Patronat der Winsener Kirche vom Lüneburger St.-Michaelis-Kloster an Helena von Lüneburg und ihren Sohn Otto über, wodurch Winsen ein eigenes Kirchspiel wurde. Die heutige spätgotische Hallenkirche wurde um 1415 begonnen, belegt durch einen Ziegelstempel dieses Jahres; 1437 folgte der Dachstuhl über dem Chor, 1465 der über dem Langhaus. Das einzelne Seitenschiff und der 63 Meter hohe Turm mit dem Durchgang der Kirchstraße prägen den Bau.
Die Gemeinde dient den Einwohnern der Kernstadt und der Dörfer Hoopte, Stöckte, Gehrden, Laßrönne und Tönnhausen. Das Patrozinium Unse leve Frowe (Unsere Liebe Frau) ist seit 1464 belegt. 1336 stifteten die Brüder Otto III. und Wilhelm II., Herzöge von Braunschweig-Lüneburg, einen St.-Georg-Altar.
Besucher sollten wissen, dass die Kirche zu festen Zeiten für Gottesdienste und Konzerte geöffnet ist und das Innere komplett zugänglich ist. Es ist hilfreich, vorher die Öffnungszeiten zu überprüfen, da Besichtigungen außerhalb der Veranstaltungen begrenzt sein können.
Der Turm ist 63 Meter hoch und sechseckig; durch seine Basis führt ein Durchgang der Kirchstraße. Ein auf 1415 datierter Ziegelstempel am Bau dient als Beleg für den Baubeginn. Ausgrabungen bei den Renovierungsarbeiten im Jahr 2000 legten innerhalb der heutigen Außenmauern Fundamentreste der früheren Kirche frei.
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