Riepenburg, Mittelalterliche Burgruine in Kirchwerder, Deutschland
Die Riepenburg ist eine Burgruine in Bergedorf, die aus einem steilen Hügel mit einem turmähnlichen Fachwerkgebäude bestand, das von inneren und äußeren Gräben mit Wällen umgeben war. Der Hügel und Teile der äußeren Mauern sind noch heute am Kraueler Hauptdeich zu sehen.
Die Burg wurde um 1250 gegründet und diente der Kontrolle von Flussübergängen und dem Eintreiben von Zöllen an der Elbe. Sie wurde zwischen 1508 und 1512 abgerissen, als ihre strategische Bedeutung nachließ.
Der Ort zeigt, wie Adlige in Norddeutschland während des Mittelalters lebten und ihre Burgen bauten. Die sichtbaren Reste erzählen von den Bauweisen jener Zeit, als solche Anlagen die Kontrolle über Flussübergänge bedeuteten.
Das Gelände kann man auf informativen Wanderwegen erkunden, die durch die Hügelstruktur führen. Der Ort ist relativ leicht zugänglich, man sollte aber mit unebenen Bodenverhältnissen rechnen.
Die Burg lag an einem früheren Arm der Gose-Elbe, was ihr ermöglichte, drei verschiedene Elbe-Zweigungen zu überwachen und zu kontrollieren. Diese strategische Wasserlage war der Grund für ihre Bedeutung als Zollstation.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.