St. Severini, Mittelalterliche Kirche in Kirchwerder, Deutschland
Die St. Severini ist eine Kirche in Kirchwerder mit einem separaten hölzernen Glockenturm und einem Friedhof mit über 90 Sandsteingräbern aus dem 16. bis 19. Jahrhundert. Der Friedhof beherbergt historische Grabsteine, die Informationen über das Leben in dieser Region über mehrere Generationen hinweg bewahren.
Die Kirchenstruktur stammt aus dem 13. Jahrhundert und zeigt die Anfänge des christlichen Lebens in dieser Gegend. Eine umfassende Renovierung zwischen 1785 und 1791 fügte einen südlichen Anbau und ein Tonnengewölbe hinzu und veränderte das Erscheinungsbild des Gebäudes deutlich.
Besucher sehen im Inneren handgefertigte Bänke und Galerien aus dem 17. und 18. Jahrhundert, die von Kunsthandwerk aus dieser Zeit zeugen. Die Hutständer neben den Holzbänken erinnern daran, wie Männer damals ihren Kopfschmuck ordneten.
Der Ort liegt an der Kirchenheerweg im Ortsteil Kirchwerder und ist vom Friedhof umgeben, was Ruhe und Raum zum Erkunden bietet. Besucher sollten bequemes Schuhwerk tragen, da das Gelände mit Gehwegen und Rasenflächennavigation erfordert.
Eine lokale Legende berichtet, dass der Teufel versucht habe, den Glockenturm in die Elbe zu werfen, was seine separate Position vom Hauptgebäude erklären soll. Diese Geschichte wird von Einheimischen erzählt und gibt dem ungewöhnlichen Bauplan eine folkloristische Bedeutung.
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