Nördlicher Drömling, Naturschutzgebiet in Parsau und Rühen, Deutschland
Der Nördliche Drömling ist ein Naturschutzgebiet in der norddeutschen Tiefebene, das sich über etwa 1.100 Hektar erstreckt und von Graslandschaften auf Torfböden geprägt ist. Das Gebiet wird von Entwässerungskanälen durchzogen, die das Wassermanagement des Moorlandes regeln.
Das Gebiet wurde im November 2019 unter Schutz gestellt, nachdem zwischen 2002 und 2012 ein großes Renaturierungsprojekt durchgeführt wurde. Dieses Projekt konzentrierte sich darauf, Wasser in dem Moorgebiet zurückzuhalten und seine natürlichen Funktionen wiederherzustellen.
Das Gebiet zeigt typische Lebensräume der norddeutschen Tiefebene mit Mooren, Erlen-Eschen- und Eichenmischwäldern, die das Landschaftsbild prägen. Diese Waldtypen sind Teil der natürlichen Vegetation, die sich in der Region seit langem bewährt hat.
Das Schutzgebiet kann auf ausgewiesenen Wegen erkundet werden, wobei die Bundesstraße B244 und der Mittellandkanal bestimmte Bereiche durchqueren. Die Wege sind flach und eignen sich gut für Spaziergänge durch die Landschaft.
Das Moorgebiet ist Heimat für Fischotter, Biber, Wildkatzen und zahlreiche Vogelarten wie Kraniche und Störche. Diese Tiere finden dort ideale Bedingungen für ihr Leben und ihre Fortpflanzung vor.
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