St. Elisabeth, Römisch-Katholische Kirche St. Elisabeth in Stedten an der Gera, Thüringen
St. Elisabeth ist eine Kirche im Stadtteil Stedten von Erfurt, die 1745 erbaut wurde und heute ein geschütztes Kulturdenkmal in Thüringen darstellt. Das Gebäude hat eine schlichte barocke Form mit Steinwänden, einem traditionellen Dach und einem einfachen Glockenturm; innen bietet ein offener, heller Raum mit Sitzbänken, die zum Altar aufsteigen, und zwei Treppen, die zu Kanzel und Galerie führen.
Das Gebäude wurde 1745 von Christoph Dietrich von Keller als evangelische Schlosskirche für Stedten errichtet und diente zunächst den Bewohnern und Besuchern des nahen Schlosses. Nach dem Zweiten Weltkrieg 1945 wechselte die Kirche von der protestantischen zur katholischen Nutzung, seit 1976 gehört sie zur Pfarrei St. Nikolaus in Erfurt.
Die Kirche ist St. Elisabeth von Ungarn geweiht, eine Gestalt der Nächstenliebe und des Helfens, deren Geschichte viele Besucher inspiriert. Der Name und die einfache, offene Gestaltung des Innenraums spiegeln bis heute die Werte wider, die der Gemeinde wichtig sind.
Das Gebäude ist leicht zu finden, da es in der Nähe einer Hauptstraße liegt, die Stedten mit anderen Stadtteilen verbindet und das Besuchen vereinfacht. Der offene, helle Innenraum ermöglicht es Besuchern, die Struktur und die Details mühelos zu erkunden und zu verstehen.
Das Gebäude verfügt über eine ungewöhnliche Anordnung mit Sitzbänken wie in einem kleinen Theater, wo die Reihen aufwärts zum Altar ansteigen und eine intimes Raumarlebnis schaffen. Diese theaterähnliche Gestaltung ist selten in Kirchen und macht den Innenraum zu einem besonderen Merkmal, das Besucher oft übersehen.
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