Käthra Kuche, Höhleneingang in Ehingen, Deutschland.
Das Käthra Kuche ist ein Lösungshöhle an der Erdoberfläche in der Schwäbischen Alb bei Ehingen. Die Öffnung führt in ein Höhlensystem aus Kalkstein, das sich unter der Landschaft in etwa 700 Metern Höhe erstreckt.
Die Höhle erhielt ihren Namen von Katharina Schunter, die sich dort in der späten Zeit der 18. und frühen 19. Jahrhundert angesiedelt hatte. Sie war zuvor aus der Schunter-Höhle umgezogen und nutzte die Käthra Kuche als ihren Wohnort.
Das Käthra Kuche ist ein fester Bestandteil der lokalen Fasnet-Tradition, besonders bei der Gruppe der 'Wilden Weiber'. Diese Karnevalisten beziehen sich in ihren Rufen auf die Geschichte der Höhle und knüpfen damit an Geschichten an, die seit Generationen in Ehingen erzählt werden.
Mehrere Wanderwege führen zur Höhlenöffnung, einige mit leichtem Anstieg für normale Wanderer geeignet. Der Besuch funktioniert am besten, wenn man festes Schuhwerk trägt und auf den Weg zur Öffnung achtet.
Die örtlichen Bewohner beobachteten Rauch aus der Höhle aufsteigen und riefen dann 'D' Käther kocht', um anzuzeigen, dass Katharina dort ihre Mahlzeiten zubereitete. Dieser einfache Ruf war einmal das Zeichen dafür, dass jemand in dieser isolierten Behausung aktiv war.
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