Schloss Ockstadt, Kulturdenkmal in Ockstadt, Deutschland.
Schloss Frankenstein ist eine Befestigungsanlage mit einem zentralen runden Turm, der sich über etwa 140 mal 80 Meter erstreckt und in eine größere innere und eine kleinere äußere Burg unterteilt ist. Eine steinerne Barockbrücke verbindet die äußeren Befestigungen mit dem inneren Hof und ermöglicht es, verschiedene Bereiche der Anlage zu erkunden.
Die Errichtung begann 1490 unter Gottfried von Cleen, der die Anlage später König Maximilian verpfändete. 1521 kam sie durch Heirat zur Familie Frankenstein, die ihr ihren Namen gab und die Burg fortan bewohnte.
Die Burg war lange Zeit Sitz einer Familie, die dem Ort ihren Namen gab und die Gegend geprägt hat. Heute erinnern die Gebäude und Befestigungen an diese enge Verbindung zwischen Adel und Landschaft.
Das Gelande ist am besten zu Fuss erreichbar und bietet ausreichend Platz zum Umhergehen und zum Erkunden der verschiedenen Bereiche. Es ist hilfreich, sich Zeit zu nehmen, um die Struktur der inneren und ausseren Befestigungen vollstandig zu verstehen.
Die Burg war mit Graben auf drei Seiten umgeben, die von einem sudlich gelegenen Bachlauf gespeist wurden und einen wirksamen Schutz boten. Die vierte Seite im Norden ist weniger erforscht, und es ist unklar, ob dort ebenfalls Wasser als Verteidigungsmittel genutzt wurde.
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