Stephan-Heinzel-Haus, Kulturdenkmal in Schreventeich, Deutschland
Das Stephan-Heinzel-Haus ist ein denkmalgeschütztes Gebäude in Schreventeich mit Backsteinfassade, Betonrahmen und langen Fensterreihen an der Südseite am Wilhelmplatz. Die Struktur erstreckt sich über etwa 105 Meter in die Länge.
Das Stephan-Heinzel-Haus entstand Ende der 1920er Jahre als Kieler Arbeitsamt nach Plänen von Willy Hahn und Rudolf Schroeder und wurde 1979 unter Denkmalschutz gestellt. Es war das erste Arbeitsamt in Deutschland, das sich voll an seinen Funktionen orientierte: leicht verschiebbare Drehtüren an allen Zugängen gegen schlagende Türen und Zugluft, lange Zugangsbereiche statt Zwischentreppen, umsetzbare Zwischenwände in den Beamtenzimmern. Die Baukosten betrugen wie geplant 780.000 Reichsmark. Seit 1991 trägt es den Namen des Kieler SPD-Politikers Stephan Heinzel.
Das Haus trägt den Namen von Stephan Heinzel, einem Politiker des 19. Jahrhunderts, der sich für Arbeiterrechte in Kiel einsetzte. Der Name erinnert an seine Bedeutung für die Arbeiterbewegung der Stadt.
Das Gebäude funktioniert heute als Sozialamt der Stadtverwaltung Kiel mit geräumigen Eingangsbereichen und gut angelegten Fluchtwegen. Die breiten Flure und logische Aufteilung erleichtern die Navigation durch die verschiedenen Verwaltungsbereiche.
An den Zugängen sorgten leicht verschiebbare Drehtüren – keine Drehkreuze – dafür, dass keine Türen schlugen und kaum Zugluft entstand. Das Haus war zudem das erste Arbeitsamt in Deutschland, das sich voll an seinen Funktionen orientierte: Die Zwischenwände der Beamtenzimmer waren umsetzbar, um bei stärkerer Nachfrage nach Arbeitsvermittlung angepasst werden zu können.
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