Oblatenkloster Saarbrücken, Klosterkomplex im Stadtteil Rotenbühl, Saarbrücken, Deutschland.
Das Oblatenkloster ist ein Klosterkomplex in Rotenbühl mit einer rechteckigen Kirche, deren Decke in Tonnengewölbeform ausgeführt ist. Das L-förmige Gebäude beherbergt eine Kirche mit Hauptaltar und Seitenschiffen, die durch Spitzbögen voneinander getrennt sind.
Das Kloster entstand 1928 nach Plänen des Architekten Moritz Gombert als neuer Ort für das Ordensleben. Der Bau kam zwei Jahrzehnte vor der fertiggestellten Maria-Königin-Kirche, die später in der Nähe entstand und das religiöse Leben der Gegend prägte.
Das Kloster war dem Kult der Mutter Gottes gewidmet und die Kirche trägt den Namen Maria, Mutter der immerwährenden Hilfe. Besucher sehen heute ein Bauwerk, das von der Verehrung Mariens in der katholischen Tradition dieser Region zeugt.
Das Gebäude befindet sich im Stadtteil Rotenbühl und lässt sich zu Fuß erkunden. Besucher sollten beachten, dass das Kloster derzeit nicht aktiv genutzt wird und nicht immer für Besichtigungen zugänglich ist.
Ein großes Pfeifenorgel aus dem Jahr 1937 mit 19 Registern wurde aus diesem Gebäude entfernt und befindet sich heute in einer Kirche in Polen. Der Umzug des Instruments zeigt, wie religiöse Gegenstände zwischen Ländern wandern, wenn sich die Umstände einer Stätte ändern.
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