Zankwieser Teich, Stausee in Deutschland
Der Zankwieser Teich ist ein kleiner Stausee in der Nähe von Clausthal-Zellerfeld, der von dicht bewaldeten Flächen umgeben ist. Das Wasser ist leicht sauer und wird von einem aus Erde und Steinen erbauten Damm zurückgehalten, dessen charakteristische Form eine deutliche Biegung aufweist.
Der Stausee wurde 1688 erbaut, um Wasser für die Bergbauaktivitäten in der Region zu speichern und Erz zu waschen und zu verarbeiten. In 2010 wurde das gesamte Oberharzer Wassersystem, zu dem dieser See gehört, als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt.
Der Name Zankwieser Teich stammt aus dem Bergbaukontext der Region. Heute nutzen Besucher den Ort für stille Momente in der Natur, wobei die umgebenden Wälder und das ruhige Wasser den Charakter dieses Ortes prägen.
Der Ort ist leicht von Clausthal-Zellerfeld erreichbar; fahren Sie etwa zwei Kilometer nach Norden und folgen Sie der Beschilderung zum Festenburg. Ein kostenloser Parkplatz beim benachbarten Kiefhölzer Teich bietet einen kurzen Spaziergang von etwa 300 Metern durch das Waldgelände zum Stausee.
Das Wasser ist sauer durch die umgebenden Moorböden und Pflanzen, was bedeutet, dass wenige Fische hier leben, aber die Bedingungen schaffen eine besondere Umgebung für spezialisierte Moorfauna. Das macht es zu einem Ort für Natur- und Biologiebegeisterte, die seltene Lebensräume erkunden möchten.
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