Villa Jako, Privatresidenz in Altona, Deutschland
Villa Jako ist ein Wohngebäude in Altona, das römische Architekturelemente mit Elementen anderer Stilrichtungen verbindet und einen Innenhof mit Wasserbecken aufweist. Das Anwesen sitzt auf einem großen Grundstück mit gepflegten Gärten, verschieden Bäumen und Terrassen, die zum Fluss hinab führen.
Der Architekt Walther Baedeker entwarf das Gebäude 1922 für einen Privatbesitzer auf einem Grundstück mit älteren Wurzeln. Der Ort durchlief später umfangreiche Umbauten unter einem neuen Eigentümer, der die Anlage neu gestaltete.
Karl Lagerfeld kaufte das Anwesen 1991 und nannte es in Erinnerung an seinen verstorbenen Lebensgefährten Jacques de Bascher Villa Jako. Er ließ das Haus von der Hamburger Kunstrestauratorin Renate Kant umgestalten und den Park von dem Landschaftsarchitekten Uwe Isterling überarbeiten, der Stauden und moderne Rhododendron-Sorten wie „Lee’s Dark Purple“ ergänzte. 1997 verabschiedete sich Lagerfeld mit einem rauschenden Fest von dieser Adresse.
Die Villa Jako am Wilmans Park 17 ist ein privates Wohnhaus und nicht öffentlich zugänglich; Haus und Park lassen sich nur von außerhalb des hohen Eingangstors betrachten. Das 12 000 m² große Grundstück fällt auf fast 100 Metern am Elbhang ab und wird östlich und westlich von Bastionen aus Naturstein gestützt. Ein Rundweg verbindet die Gartenbereiche, liegt aber hinter dem Tor.
Den Namen Villa Jako wählte Karl Lagerfeld zur Erinnerung an seinen 1989 verstorbenen Lebensgefährten Jacques de Bascher. Lagerfeld kaufte das Anwesen 1991, ließ es von der Restauratorin Renate Kant umgestalten und den Park von Landschaftsarchitekt Uwe Isterling überarbeiten; 1997 verabschiedete er sich mit einem großen Fest.
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