Süllberg, Gipfel und Berg in Blankenese, Deutschland
Der Süllberg ist ein Hügel in Blankenese, Hamburg, der sich etwa 75 Meter über dem Meeresspiegel erhebt und mehrere Wege mit Aussichtspunkten über die Elbe bietet. Die Fußwege führen durch Wohngebiete hindurch und eröffnen verschiedene Blickwinkel auf den Fluss und die umliegende Landschaft.
Im 11. Jahrhundert ließ Erzbischof Adalbert I. von Hamburg und Bremen den bewaldeten Süllberg roden und aus dem Holz eine Burg errichten, die die Fährverbindung über die Elbe sichern sollte; zudem entstand eine Propstei. Die Burg wurde bald zerstört. 1258 bauten die Grafen Johann I. und Gerhard I. von Schauenburg und Holstein eine zweite Burg zum selben Zweck, die 1262 abgerissen wurde.
Der Name Süllberg geht auf das ursprüngliche „Sollenberge“ zurück. Das Treppenviertel mit knapp 5000 Stufen verbindet das Gipfelplateau mit dem Elbstrand. Zu den denkmalgeschützten Häusern zählen Backsteinfachwerkbauten des 18. Jahrhunderts – „Tweehuus“ und „Dreehuus“ für zwei oder drei Familien – sowie Wohnhäuser im biedermeierlichen Stil vom Anfang des 19. Jahrhunderts.
Das Gipfelplateau liegt rund 250 m nördlich des Elbstrands und ist über das Treppenviertel mit knapp 5000 Stufen mit dem Strand verbunden. Auf dem Plateau stehen der 1887 errichtete 20 m hohe steinerne Aussichtsturm und die Gästeterrassen. Der Süllberg ist nach dem Waseberg (87 m) die dritthöchste Erhebung Blankeneses.
Der 20 Meter hohe steinerne Aussichtsturm auf dem Gipfel stammt von 1887, als auch die Gästeterrassen angelegt wurden; seit 1850 hatte dort ein hölzerner Turm gestanden. Später betrieb die HADAG am Elbufer unterhalb eine Landungsbrücke, die „Blankenese Süllbergbrücke“.
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