Monopteros Theresienhain in Bamberg, Monopteros im Theresienhain, Bamberg, Deutschland
Der Druidentempel im Bamberger Theresienhain ist ein tempelartiger Rundbau, ein Monopteros, dessen kegelförmiges Schieferdach von acht Säulen getragen wird. Wegen seines rosafarbenen Anstrichs trägt er den Beinamen Rosa Pavillon. Der offene Bau steht im Bürgerpark und ist denkmalgeschützt.
Der Monopteros war der erste Staffagebau im Hainpark. Bis 1804 stand er im Garten von Schloss Seehof, dann wurde er in den Hainpark versetzt; 1910 erfolgte eine weitere Versetzung an den heutigen Standort. Bis in die 1880er Jahre hatte er ein kuppelförmiges Dach, danach das heutige kegelförmige Schieferdach. Der Bau der unmittelbar benachbarten Hainbrücke 1973 war der gravierendste Eingriff in sein Umfeld.
Die Struktur zeigt sich mit ihren zehn Kalksteinsäulen und der kreisförmigen Form als Beispiel der neoklassischen Bauweise, wie sie in deutschen Landschaftsgärten verbreitet war. Der Bau spiegelt den Geschmack seiner Zeit wider und prägt bis heute das Erscheinungsbild dieses Parkbereichs.
Der Tempel steht im Theresienhain, einem öffentlichen Bürgerpark in Bamberg. Er ist zu Fuß über die Wege des Parks erreichbar. Der Bau der Hainbrücke 1973 veränderte sein unmittelbares Umfeld.
So wie heute sah der Tempel nicht immer aus: Bis in die 1880er Jahre trug er ein kuppelförmiges Dach, danach das heutige kegelförmige Schieferdach. Sein rosafarbener Anstrich brachte ihm den Namen Rosa Pavillon ein. Eine Spende an den Bürgerparkverein ermöglichte 2020 die Aufstellung von vier historischen Steinbänken im Rundtempel.
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