Montgelas-Schlösschen, Herrenhaus in Großhesselohe, Deutschland.
Das Montgelas-Schlösschen ist ein Herrenhaus in Pullach mit zwei quadratischen Belvedere-Türmen, die einen mittleren Vorbau mit runden Fenstern an der Südseite einrahmen. Das gesamte südliche Erscheinungsbild erstreckt sich über etwa 27 Meter und zeigt die klassizistische Formensprache des frühen 19. Jahrhunderts.
Der Ort wurde 776 erstmals als Schwaige Hesselohe in einer Urkunde Herzog Tassilos III. von Bayern erwähnt. 1301 erwarb das Heilig-Geist-Spital von München die Schwaige; nach der Säkularisation wurde sie 1806 verkauft. Jean-Baptiste Drouet d'Erlon kaufte sie 1818 und ließ 1820 eine Brauerei errichten. 1834 erwarb Maximilian von Montgelas das Anwesen und ließ das Wohnhaus durch Jean Baptiste Métivier zu einem klassizistischen Schlösschen ausbauen.
Der Name Montgelas-Schlösschen geht auf Maximilian von Montgelas zurück, der das Anwesen 1834 erwarb; nach dem Ortsteil heißt es auch Großhesseloher Schlösschen. Ursprünglich lag hier die Schwaige Hesselohe, ein Gut, das 776 in einer Urkunde Herzog Tassilos III. erstmals erwähnt wird. Seit dem Kauf durch den Unternehmer Franz Gradinger kurz nach dem Zweiten Weltkrieg dient die Villa als Sitz der Hermes Arzneimittel Holding GmbH.
Das Gebäude ist heute Sitz eines Pharmaunternehmens und befindet sich in Pullach, einem Ort südlich von München. Da die Immobilie privat genutzt wird, ist Besichtigung von außen möglich, aber ein Zugang ins Innere nicht gegeben.
Ein Gebäudeteil der Brauerei, die Jean-Baptiste Drouet d'Erlon 1820 auf dem Gelände errichten ließ, ist bis heute erhalten. Maximilian von Montgelas, der das Anwesen 1834 erwarb, ließ das Brauhaus und den Bierkeller vergrößern.
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