Montgelas-Schlösschen, Herrenhaus in Großhesselohe, Deutschland.
Das Montgelas-Schlösschen ist ein Herrenhaus in Pullach mit zwei quadratischen Belvedere-Türmen, die einen mittleren Vorbau mit runden Fenstern an der Südseite einrahmen. Das gesamte südliche Erscheinungsbild erstreckt sich über etwa 27 Meter und zeigt die klassizistische Formensprache des frühen 19. Jahrhunderts.
Das Anwesen geht auf das Jahr 776 zurück, als es unter Herzog Tassilo III. von Bayern gegründet wurde. Im Jahr 1834 ließ Maximilian von Montgelas das Gebäude vom Architekten Jean Baptiste Métivier in einen Schloss umwandeln, was dem Ort seinen heutigen Namen gab.
Das Gebäude zeigt neoklassizistische Merkmale, die das Aussehen einer ehemaligen Herrensitz prägen. Die Architektur spiegelt den Geschmack der Besitzer wider, die das Land als privaten Rückzugsort nutzen wollten.
Das Gebäude ist heute Sitz eines Pharmaunternehmens und befindet sich in Pullach, einem Ort südlich von München. Da die Immobilie privat genutzt wird, ist Besichtigung von außen möglich, aber ein Zugang ins Innere nicht gegeben.
Das Anwesen wurde Anfang des 19. Jahrhunderts mit einer großen Brauerei und einem Bierkeller ausgestattet, die Jean-Baptiste Drouet d'Erlon, ein früherer Besitzer, in Betrieb nahm. Diese Braustätte zeigt, wie solche Herrensitze im Zeitalter des Handels und der Industrialisierung ihre wirtschaftliche Funktion behielten.
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