Dorfkirche Tuchen, Denkmalkirche in Breydin, Deutschland
Die Dorfkirche Tuchen ist ein Fachwerkbau mit Westturm und mehreckiger Apsis aus dem frühen 18. Jahrhundert im brandenburgischen Breydin. Der Innenraum wurde renoviert und bietet heute Platz für rund 60 Personen bei Veranstaltungen oder Feierlichkeiten.
Der Neubau entstand zwischen 1711 und 1718, nachdem König Friedrich I. 25 Taler zum Ersatz des früheren Steinbaus bewilligt hatte. Nach einem Sturm mit Einsturz im Jahr 1990 gründeten Dorfbewohner 1997 einen Förderverein, der die Instandsetzung organisierte.
Seit 1997 gehört die Kirche der Gemeinde Tuchen-Klobbicke und wird vom Verein Fachwerkkirche Tuchen e. V. verwaltet, während die evangelische Kirchengemeinde ein Nutzungsrecht behält. Nach dem Einsturz entwidmet, dient der Bau heute vor allem als Ort für Hochzeiten und Feiern und nicht mehr für regelmäßige Gottesdienste.
Der Raum eignet sich für standesamtliche und kirchliche Trauungen oder andere private Feiern mit bis zu 60 Gästen das ganze Jahr über. Die Anfahrt erfolgt über die kleinen Straßen der Gemeinde Breydin, und Parkplätze sind in der Nähe vorhanden.
Seit 1997 verwaltet der Verein Fachwerkkirche Tuchen e. V. das Bauwerk, während die evangelische Kirchengemeinde ein Nutzungsrecht behielt. Die Gemeinde Tuchen-Klobbicke hatte die Kirche im selben Jahr übernommen, nachdem das Schiff bei einem Sturm 1990 eingestürzt und zwischen 1991 und 1998 wiederaufgebaut worden war.
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