Forstbotanischer Garten Eberswalde, Botanischer Garten und Arboretum in Eberswalde, Deutschland.
Der Forstbotanische Garten Eberswalde ist ein 8 Hektar großer Botanischer Garten und Baumpark am Zainhammer 5 am südlichen Stadtrand von Eberswalde. Er beherbergt über 1200 Sippen verholzender Pflanzen, darunter ein Alpengarten, afrikanische und ostasiatische Gärten, ein systematischer Garten, ein Kräutergarten und ein Salicetum mit 230 Weidenarten. Ein geologischer Lehrpfad zeigt kristalline Sedimentgesteine, die eiszeitliche Gletscher hier ablagerten.
Der Garten wurde 1830 gegründet und war ursprünglich mit einer Forstlehranstalt verbunden. In der Mitte des 19. Jahrhunderts zog er an seinen heutigen Standort, wo er sich seitdem entwickelt hat.
Der Garten entstand als Lehrsammlung für die Studenten der 1830 gegründeten Königlichen Preußischen Höheren Forstlehranstalt, die Friedrich Wilhelm Leopold Pfeil mit Unterstützung Wilhelm von Humboldts nach Eberswalde holte. Am 10. August 1905 wurde hier ein Denkmal für Forstinspektor Bernhard Danckelmann des Bildhauers Fritz Heinemann enthüllt. Pfeils erste Anlage, der Pfeil'sche Garten, liegt im Wald gegenüber dem heutigen Haupteingang.
Der Garten liegt am Zainhammer 5 am südlichen Stadtrand von Eberswalde, auf dem Gelände der ehemaligen Schmiede Zainhammer, und gehört zur Hochschule für nachhaltige Entwicklung. Er ist täglich geöffnet, der Eintritt ist frei. Der erste, Pfeil's Garten genannte Teil liegt im Wald gegenüber dem heutigen Haupteingang; dafür muss die Straße überquert werden.
Eine Besonderheit des Gartens ist eine Sammlung mit über 200 verschiedenen Weidenarten, die an einem speziellen Ort zusammengebracht wurden. Zusätzlich gibt es einen Lehrpfad mit Steinen und Felsen aus der letzten Eiszeit, der die Naturgeschichte der Gegend zeigt.
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