Maria-Magdalenen-Kirche, Gotische Kirche in Eberswalde, Deutschland
Die Maria-Magdalenen-Kirche ist eine dreischiffige Basilika ohne Querschiff in Eberswalde, deren hohe spitze Fenster den Chor hell erleuchten. Das Bauwerk besteht aus Backstein und zeigt die typische gotische Architektur mit ihrer aufstrebenden Formensprache.
Die gotische Backsteinkirche wurde ab 1333 errichtet und ersetzte ein früheres Gotteshaus, das zwischen 1241 und 1251 in der Nähe der Markgrafenburg gestanden hatte. Der Neubau entstand in einer Zeit, als die Stadt Eberswalde wuchs und ihre religiösen Strukturen modernisierte.
Die Magdalenenkirche zeigt an ihren Portalen Terrakottaskulpturen mit biblischen Szenen, Tierfiguren und Sternsymbolen aus dem Mittelalter, die noch heute sichtbar sind. Diese Verzierungen spiegeln wider, wie die Gemeinde ihre Glaubensvorstellungen in Stein und Ton ausdrückte.
Die Kirche liegt in der Kirchstraße 6 und ist für Besucher während ihrer regelmäßigen Öffnungszeiten zugänglich. Das Gebäude verfügt über einen Rollstuhlzugang, sodass alle Personen den Innenraum erreichen können.
Im Inneren beherbergt die Kirche eine bronzene Taufschale aus dem 14. Jahrhundert, die mit feinen Details gearbeitet ist. Ein geschnitzter Altar von 1606 ergänzt diese wertvollen Objekte und zeigt die künstlerischen Handwerkstraditionen verschiedener Epochen.
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