St. Peter und Paul, Neugotische Pfarrkirche in Eberswalde, Deutschland.
St. Peter und Paul ist eine Backsteinkirche im Stil der Neugotik mit Querschiff und einem Langhaus, das durch klinkerrote Säulen und gekreuzte Gewölbe unterteilt wird. Der Grundriss zeigt die klassische christliche Kreuzform mit deutlich ausgeprägten Armen.
Die Kirche wurde zwischen 1876 und 1877 nach Entwürfen des Kölner Architekten Vincenz Statz erbaut. Nach schweren Zerstörungen im Zweiten Weltkrieg folgte ein Wiederaufbau mit vereinfachter Turmform.
Die Gemeinde nutzt den Raum regelmäßig für Zusammenkünfte sozialer Gruppen wie der Elisabethfrauen und der Kolpingfamilie. Diese Organisationen prägen das heutige Leben in der Kirche durch ihre Aktivitäten vor Ort.
Der Raum bietet Platz für etwa 200 Besucher und ist nach Kriegszerstörungen gründlich erneuert worden. Die vereinfachte Turmarchitektur nach dem Wiederaufbau prägt heute das Außenbild der Kirche.
Die ursprünglichen Bronzeglocken von 1934 wurden im Zweiten Weltkrieg eingeschmolzen und durch neue Glocken in den 1950er Jahren ersetzt. Dieser Austausch spiegelt die Geschichte des Wiederaufbaus nach den Kriegsjahren.
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