Eberswalde, Kreisstadt in Brandenburg, Deutschland
Eberswalde liegt im Thorn-Eberswalder Urstromtal in Brandenburg, umgeben von ausgedehnten Wäldern und Seen, etwa 50 Kilometer nordöstlich von Berlin. Die Stadt verteilt sich über sanfte Hügel entlang des Finowkanals, der sich durch Wohnviertel und Grünflächen schlängelt.
Ein befestigter slawischer Ort wurde 1261 von brandenburgischen Markgrafen für den Bau einer Burg gewählt, woraus sich eine Siedlung entwickelte. Stadtrechte erhielt der Ort vor dem Jahr 1300, was die Grundlage für spätere Entwicklung schuf.
Das Forstbotanische Garten zeigt heute regionale Pflanzenarten, die Besucher auf markierten Wegen durch verschiedene Vegetationszonen beobachten können. Der Zoo beherbergt Tiere aus mehreren Kontinenten und liegt eingebettet in einem älteren Parkbereich nahe der Altstadt.
Der zentrale Bahnhof bietet regelmäßige Verbindungen nach Berlin etwa alle 30 Minuten, was Tagesausflüge erleichtert. Der Oder-Havel-Kanal verbindet die Stadt mit größeren Wasserstraßen und ermöglicht Bootstouren durch die Umgebung.
Ein bronzezeitlicher Goldhort aus dem 11. Jahrhundert vor Christus wurde hier 1913 entdeckt und dokumentiert frühe menschliche Anwesenheit. Die Fundstücke zeigen handwerkliche Fähigkeiten, die für diese Region und Zeitperiode ungewöhnlich waren.
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