Brückenkanal Eberswalde, Kanalbrücke in Eberswalde, Deutschland
Die Brückenkanal Eberswalde war eine Beton- und Stahlkonstruktion, die einen Schifffahrtskanal über eine zweigleisige Eisenbahnlinie führte. Die Konstruktion war etwa 27 Meter breit und hatte zwei Öffnungen mit je etwa 8 Metern Breite, die es Zügen erlaubten, darunter hindurchzufahren.
Das Bauwerk entstand 1912, um den Berlin-Stettin-Wasserweg mit der Eisenbahn zu verbinden, zwei der wichtigsten Transportrouten jener Zeit. Nach fast einem Jahrhundert des Betriebs wurde die Brücke 2007 abgerissen, da sie nicht mehr benötigt wurde.
Die Brücke war ein Beispiel dafür, wie Anfang des 20. Jahrhunderts Schiffe und Züge in der gleichen Stadt gleichzeitig verkehren konnten. Sie zeigte, wie wichtig Wasserwege und Eisenbahnen zusammen für den Handel waren.
Der Ort befindet sich in Eberswalde und kann von Besuchern leicht erreicht werden, die sich für industrielle Architektur oder Verkehrsgeschichte interessieren. Heute erinnern nur noch historische Fotografien und Berichte an diese Struktur, da die ursprüngliche Brücke nicht mehr steht.
Die Brücke nutzte Bleibleche mit Bitumenschichten zur Abdichtung, obwohl Einheimische lange Zeit glaubten, tierische Stoffe seien verwendet worden. Diese eigenständige Lösung war typisch für deutsche Ingenieurskunst in dieser Zeit.
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