Eberswalder Goldschatz, Bronzezeitliche Goldsammlung in Eberswalde, Deutschland
Die Sammlung enthält 81 Goldobjekte mit einem Gewicht von 2,59 Kilogramm, darunter Schalen, Armbänder, Halsketten, Schnallen und Verschlüsse sowie verschiedene Drahtformen. Diese Objekte stammen aus der Bronzezeit und gelten heute als eine der bedeutendsten Sammlungen dieser Art in Mitteleuropa.
Arbeiter entdeckten den Schatz am 16. Mai 1913 während Bauarbeiten an einer Messingfabrik in Finow. Der Fund kam später in die königlichen Museen Berlins und wurde später nach Moskau verlagert.
Die Objekte zeigen hochentwickelte nordische Bronzezeithandwerkstechniken durch dünnwandige Gefäße mit präzisen Verzierungen und feingliedrigen Drahtarbeiten. Besucher können heute die handwerkliche Geschicklichkeit vergangener Kulturen durch diese meisterhaften Arbeiten nachvollziehen.
Die Originale befinden sich heute im Pushkin-Museum in Moskau, doch Besucher können detaillierte Repliken im Museum für Vor- und Frühgeschichte in Berlin sehen. Wer sich für die Objekte interessiert, findet vor Ort umfangreiche Erklärungen und Informationen zur Herstellung.
Der Fund zählt zu Deutschlands größten prähistorischen Goldsammlungen und wurde in einem Tonbehältnis mit Schutzdeckel einen Meter tief vergraben gefunden. Die sorgfältige Verpackung deutet darauf hin, dass die Eigentümer das Versteck möglicherweise später wiederfinden wollten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.