St.-Marien-Kirche, Katholische Pfarrkirche in Zschopau, Deutschland.
Die St. Marien-Kirche ist ein katholisches Pfarrkirchgebäude in Zschopau, das auf erhöhtem Gelände nördlich des historischen Zentrums steht. Der moderne Komplex aus den 1960er Jahren umfasst neben dem Gotteshaus auch ein Pfarrhaus und einen Gemeindesaal in natürlicher Umgebung.
Eine Marienkapelle wurde 1454 auf Befehl von Kurfürst Friedrich dem Sanftmütigen errichtet und diente Jahrhunderte lang als Gotteshaus. Nach der Reformation 1539 wurde sie als evangelisch-lutherische Kirche genutzt, bis sie 1812 für die Errichtung einer Steinbrücke über die Zschopau abgerissen wurde.
Die Kirche trägt den Namen der Jungfrau Maria und ist ein wichtiger Ort für die katholische Gemeinde vor Ort. Besucher können hier die Verbindung zwischen religiösem Leben und lokaler Gemeinschaft erleben.
Die Anlage liegt erhöht nördlich der Altstadt an der Dr.-Wilhelm-Külz-Straße; zum Grundstück gehören die Kirche, das zweistöckige Gemeindehaus und ein freistehender Glockenstuhl. Rechts des Weges zur Kirche steht ein Majolika-Relief „Maria mit Kind“. An das Gelände grenzt ein weitläufiger Wald.
Der Architekt war Hubert Paul aus Flöha, der im Dienst des Bistums Dresden-Meißen stand und für rund 120 Kirchenbauten verantwortlich war. Die Kirche wurde am 9. September 1967 von Bischof Otto Spülbeck geweiht. Während des Baus drangen Unbekannte auf das Gelände ein, beschädigten den Grundstein und beschmierten die Wände mit Hakenkreuzen.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.144 Mitwirkenden weltweit.