Niemeyer-Kugel, Kugelskulptur aus Beton und Glas in Neulindenau, Deutschland.
Die Niemeyer-Kugel ist eine Skulptur aus Beton und Glas in Neulindenau, Leipzig, die auf einem alten Industriegebäude thront. Die kugelförmige Form misst zwölf Meter im Durchmesser und kombiniert weiße Betonwände mit dreieckigen Glasflächen, die Licht ins Innere lassen.
Ludwig Koehne, Besitzer der ehemaligen Kirow-Fabrik, startete das Projekt 2011 durch Briefwechsel mit Oscar Niemeyer, der noch vor seinem Tod die Pläne fertigstellte. Die Kugel wurde 2020 eröffnet und verwandelte das alte Industriegelände in einen neuen öffentlichen Raum.
Der Name ehrt den brasilianischen Architekten Oscar Niemeyer, dessen Entwurf das letzte Projekt vor seinem Tod war. Heute steht das Bauwerk als zugänglicher Kulturort, der die soziale Vision der Moderne mit einem lebendigen Treffpunkt verbindet.
Die Kugel verteilt sich auf drei Ebenen, wobei sich das Café in der Mitte befindet und die oberste Etage eine Lounge mit 91 Quadratmetern bietet. Der Eintritt ermöglicht den Zugang zu allen öffentlichen Bereichen, von denen aus man über das Industrieareal und die Umgebung blickt.
Die dreieckigen Glasflächen besitzen eine spezielle Technologie, die ihre Transparenz je nach Tageslichtverhältnissen automatisch anpasst. Diese adaptive Verglasung verändert die Atmosphäre im Inneren fortlaufend und reagiert auf Sonne und Schatten von außen.
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