Marienkirche, Lutherische Kirche in Schönkirchen, Deutschland
Die Marienkirche ist ein Feldsteinbau mit rechteckigem Grundriss und flacher Holzdecke, dessen Turm 1838 errichtet wurde. Das Bauwerk gehört zu den historischen Sakralbauten der Region und kann per Fahrrad erreicht werden.
Das Bauwerk wurde Ende des 13. Jahrhunderts unter Förderung von Johann II. von Holstein-Kiel errichtet und ist seit 1294 urkundlich belegt. Seine heutige Form entstand durch mehrfache Umbauten, besonders durch die Turmerrichtung im 19. Jahrhundert.
Das in der Kirche aufbewahrte Altarwerk ist ein geschnitzter Eichenaufbau aus dem 17. Jahrhundert vom Eckernförder Künstler Hans Gudewerdt dem Jüngeren. Das Retabel zeigt die künstlerische Handwerkskunst dieser Zeit mit seinen fein gearbeiteten Figuren und Ornamenten.
Der Ort ist über die regionale Fahrradroute Brottour zu erreichen und verfügt über Fahrradständer sowie Informationstafeln. Eine kleine Toilettenanlage auf dem angrenzenden Kirchplatz steht für Besucher zur Verfügung.
An der Nordseite befindet sich eine Familiengruft aus dem 17. Jahrhundert mit Wandankern, die die Initialen zweier Familienmitglieder tragen. Diese Details zeigen persönliche Spuren und Verbindungen aus längst vergangenen Zeiten.
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