St. Jakobus, Kirchengebäude in Rosenberg, Deutschland
St. Jakobus steht auf dem Gipfel des 570 Meter hohen Hohenbergs in der Gemeinde Rosenberg im Osten Baden-Württembergs. Die im frühen 12. Jahrhundert erbaute Kirche erhielt ihre heutige neoromanische Form durch eine Restaurierung im Jahr 1896. Im Inneren überspannt eine flache Holzdecke das Mittelschiff, das von dunklen Holzbänken gesäumt und von Steinbögen auf quadratischen, hellgrauen Pfeilern flankiert wird; ein vielarmiger Leuchter hängt vor dem in eine Nische eingelassenen Altar mit Kruzifix.
Eine Urkunde von 1229 nennt einen Propst von Hohenberg, und die baugeschichtliche Analyse datiert die Kirche ins frühe 12. Jahrhundert, damals mit Mittelschiff und nördlichem Seitenschiff. Ein durch Blitzschlag ausgelöster Brand zerstörte Dach und Glockenstuhl; die neu aufgerichteten Mauern ergaben ein einschiffiges Langhaus mit gotischen Fenstern. 1460 wurde die Propstei Ellwangen aufgehoben und die Kirche zur Pfarrkirche erhoben.
Der Innenraum zeigt einen Flügelaltar von Sieger Köder, der von 1975 bis 1995 als Pfarrer tätig war und zahlreiche Kunstwerke schuf.
Die Kirche bietet regelmäßig Gottesdienste an und hat einen Raum für Konzerte, während sie auch eine Station auf dem Pilgerweg von Würzburg ist. Die zentrale Lage macht es einfach, sie während einer Wanderung oder beim Besuch der Gegend zu besuchen.
Der Ablassbrief von 1332, in Avignon ausgestellt und von einem Erzbischof und elf Bischöfen unterzeichnet, gewährt je Bischof vierzig Tage Ablass. Darauf ist Jakobus mit Hut, Stab und Muscheltasche dargestellt. Ein durch Blitzschlag ausgelöster Brand zerstörte das Dach des Kirchenschiffs samt Glockenstuhl; die Glocken hingen danach bis 1895/96 im Dach des nördlichen Querschiffs.
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