Stettener Brotwasser, Riesling-Weinlage in Stetten im Remstal, Deutschland
Das Stettener Brotwasser ist eine Rebfläche in Kernen im Remstal, die sich über mehrere Hügel erstreckt und vor allem für Rieslingweine bekannt ist. Die Lagen profitieren von den günstigen Bodenbedingungen und dem lokalen Klima dieser Weinbauregion im Württemberg.
Die Lage ist seit 1666 im Besitz des Hauses Württemberg. Eine Inventurliste des Schlosses Stetten von 1713 nennt den ältesten bekannten Jahrgang von 1704. Der Name geht auf eine List einer Hofdame im 17. Jahrhundert zurück: Sie ließ ihren Brotwasserkrug mit Wein füllen, doch die Bediensteten, die in den Keller liefen, verrieten sie. Der Archivar Christian Friedrich Sattler erwähnte die Geschichte 1752 erstmals.
Der Name Brotwasser geht auf eine Hofdame des 17. Jahrhunderts zurück, die den Krug zum Aufweichen harten Brotes mit Wein füllen ließ, um ihren Weinkonsum zu verbergen; weil die Bediensteten nun in den Keller statt zum Brunnen liefen, kam die List ans Licht. Der Archivar Christian Friedrich Sattler erwähnte die Geschichte 1752 erstmals.
Die Lage liegt am rechten Hang über dem Stettener Haldenbach, direkt unter der Yburg, und ist von Stetten aus zu Fuß erreichbar. Die Terrassen sind steil, mit bis zu 60 Prozent Neigung, und Trockenmauern fassen die Sandsteinstufen, weshalb festes Schuhwerk hilft. Die 3,34 Hektar große Fläche grenzt an die Weinlage Pulvermächer.
Die Lage ist ein Monopol: Die gesamten 3,34 Hektar gehören seit 1666 dem Haus Württemberg und werden von dessen Hofkammer verwaltet. Sie grenzt an die Lage Pulvermächer, und rund 2 Hektar bilden die Steingrube, die für trockene Weine als Großes Gewächs eingestuft ist.
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