Grünauer Welle, 1999 in Betrieb genommenes Sport- und Freizeitbad in einem dekonstruktivistischen Gebäude (Entwurf: Behnisch, Behnisch & Partner) im Leipziger Stadtteil Grünau
Die Grünauer Welle ist ein Hallenbad in Leipzig, das 1999 eröffnet wurde und durch sein markantes Design hervortritt. Die Anlage verfügt über mehrere Becken, darunter ein 25 Meter langes Sportbecken mit sechs Bahnen, Freizeitbecken mit unterschiedlichen Tiefen, eine Rutsche und insgesamt eine Fläche von etwa 5.160 Quadratmetern.
Das Projekt wurde 1996 in einem Architekturwettbewerb ausgeschrieben und die Planung durch Behnisch & Partner gewonnen, wobei die Fertigstellung 1999 folgte. Der Bau entstand als erste neue Hallenbad-Anlage in Leipzig seit über 26 Jahren und war Teil der städtischen Entwicklung nach der Wiedervereinigung.
Das Gebäude trägt den Namen Grünauer Welle, benannt nach der Welle als architektonisches Motiv und dem Stadtteil Grünau. Die Anlage fungiert als sozialer Treffpunkt für Nachbarn unterschiedlichen Alters, die hier zum Schwimmen, Trainieren oder zum Entspannen zusammenkommen.
Das Bad liegt in der südlichen Grünau-Mitte an der Stuttgarter Allee und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln wie Bus, Straßenbahn und S-Bahn leicht erreichbar. Die Anlage bietet Umkleide- und Duschräume, ist für Besucher aller Altersgruppen zugänglich und verfügt über eine Cafeteria für Erfrischungen nach dem Schwimmen.
Das Dach der Anlage ist mit Solarthermie-Kollektoren ausgestattet, die Wasser heizen und Energiekosten senken. Dies macht sie zu einer der ersten modernen Sportanlagen mit umweltfreundlicher Energietechnik und zeigt Leipzigs frühen Fokus auf nachhaltige Infrastruktur.
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