Hansastadion, Motorsportstadion in Kattenturm, Bremen, Deutschland.
Das Hansastadion war eine Speedwaybahn im Bremer Ortsteil Kattenturm, eröffnet am 20. September 1953 auf der verfüllten Tongrube der ehemaligen Ziegelei Potthast. Die 398 Meter lange Sandbahn, auf den Geraden zehn und in den Kurven 15 Meter breit, war damals die einzige norddeutsche Strecke nach internationalen Vorschriften. Aufgeschüttete Wälle erhöhten das Fassungsvermögen auf 14.000 bis 15.000 Zuschauerplätze.
Das Stadion entstand 1953 auf dem Gelände eines ehemaligen Ziegelwerks und wurde vollständig mit privaten Mitteln finanziert. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich der Ort zu einem etablierten Rennzentrum in Nordeuropa.
Der Ort war über Jahrzehnte hinweg ein wichtiger Treffpunkt für Motorsport-Fans aus der ganzen Region, die hier das schnelle Spiel auf der Bahn verfolgten. Die Rennen zogen Menschen an, die die Leidenschaft für diesen Sport teilten und regelmäßig zurückkehrten.
Das Gelände ist heute nicht mehr in Betrieb und lässt sich von außen besichtigen, wobei man die alte Struktur noch erkennen kann. Besucher sollten beachten, dass das Areal begrenzt zugänglich ist und vor einem Besuch die aktuellen Bedingungen vor Ort überprüfen sollten.
Der Ort war 1973 Teil der Gründung der deutschen Speedway-Bundesliga und spielte eine wichtige Rolle in der Entwicklung dieses Sports in Deutschland. Die Tatsache, dass die Rennstrecke auf einem alten Ziegeleigelände erbaut wurde, prägte die regionale Industriegeschichte auf besondere Weise.
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