Museum für textile Kunst, Textilmuseum im Stadtteil Kirchrode, Hannover, Deutschland.
Das Museum für textile Kunst ist eine Sammelstätte für Gewebe und Stoffe verschiedenster Herkunft und Epochen, untergebracht in einem ehemaligen Bunker aus dem Zweiten Weltkrieg. Die dicken Mauern des Bauwerks schaffen ein stabiles Klima, das die Konservierung von Textilien unterstützt und den Besuchern einen besonders geschützten Ort zum Erkunden bietet.
Der Bunker wurde in den letzten Phasen des Zweiten Weltkriegs fuer die Luftwaffe erbaut und stand lange Zeit leer, bevor er 2007 als Museum umgewandelt wurde. Diese Neunutzung verwandelte einen Ort der Kriegsgeschichte in einen Raum fuer die Bewaehrung von textiler Kunst.
Die Sammlung zeigt Stoffe aus dem Osmanischen Reich, traditionelle indische Hochzeitssaris und japanische Kimonos aus verschiedenen Epochen. Besucher können europäische Textilien aus mehreren Jahrhunderten sowie Gewebe aus aller Welt entdecken und deren handwerkliche Details studieren.
Das Museum befindet sich in der Kirchrode-Gegend und bietet geführte Touren durch seine Sammlungen an, die etwa eine Stunde dauern. Besucher sollten mit stabilen Schuhen kommen, da die Ausstellung auf mehreren Ebenen angeordnet ist.
Die Sammlung umfasst auch seltene Stoffe aus Baumrinde sowie technische Textilien, die fuer arktische Expeditionen nach Groenland entwickelt wurden. Zusaetzlich sind Seidenwebereien aus St. Petersburg zu sehen, die zeigen, wie fortgeschrittene europaeische Handwerkstechniken waren.
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