Rathaus, Ehemaliges Rathaus in Fechenheim, Frankfurt, Deutschland
Das Rathaus Fechenheim in der Pfortenstraße 1 ist ein neobarocker, zehnachsiger Bau mit T-förmigem Grundriss; seine Nordseite bildet die Schaufassade. Über dem Haupteingang spannt sich ein Balkon mit durchbrochener Steinbalustrade, Relief und Löwe mit Schild über drei Fensterachsen. Zwei gewellte Ziergiebel, einer in Fachwerk, und ein achteckiger Dachreiter mit Aussichtsumgang und Laterne bekrönen das Schieferdach.
Fechenheim hatte ab dem 17. Jahrhundert drei kleinere Vorgänger-Rathäuser; das erste brannte am 20. Juni 1689 nieder. Nach dem starken Anstieg von Bevölkerung und Industrie im 19. Jahrhundert gingen 168 Entwürfe bei einem Architekturwettbewerb ein. Das Düsseldorfer Atelier Krämer & Herold siegte mit „Klein aber fein“; 1902 wurde der Neubau für rund 300.000 Mark eingeweiht. Das alte Pfarrhaus wich dem neuen Rathausplatz.
Das Haus dient heute als Außenstelle des Bürgeramtes von Frankfurt am Main, in der Fechenheimer Einwohner ihre Amtsgänge erledigen. Die Gedenkplatte zur 1000-Jahr-Feier von 1977, gestaltet von Bildhauer Siegfried Schugar, zeigt das Fechenheimer Wappen; dahinter wurde eine Kassette mit einem Buch von Helmut Busenkell, einem Fechenheimer Anzeiger, der Ortschronik, Münzen und Spielzeugfiguren eingemauert.
Das Rathaus steht in der Pfortenstraße 1 in Fechenheim; seine Nordseite entlang der Straße bildet die Schaufassade. Der westliche Giebel schließt mit dem Nachbargebäude der Frankfurter Volksbank und einem Lebensmittelladen eine Bauflucht, der nach Süden gerichtete Giebel des Innenflügels steht frei. Heute dient es als Außenstelle des Bürgeramtes von Frankfurt am Main.
Eine Sandsteinplatte am Rathaus erinnert an die 1000-Jahr-Feier Fechenheims 1977; der Bildhauer Siegfried Schugar ließ dahinter eine Kassette einmauern, die ein Buch von Helmut Busenkell, einen Fechenheimer Anzeiger, die Ortschronik, Münzen und Spielzeugfiguren enthält.
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