Stadtbefestigung Zeitz, Mittelalterliche Stadtmauern in Zeitz, Deutschland.
Die Stadtmauern von Zeitz sind steinerne Befestigungen, die die Altstadt umgeben und mehrere Tore und Türme haben, die eine ununterbrochene Verteidigungslinie bilden. Diese Mauern folgen dem Gelände und prägen das Bild der historischen Stadtanlage bis heute.
Im 13. Jahrhundert erhielt Zeitz das Recht, die Stadt zu befestigen; um 1255 ist ein steinernes Mühlentor, um 1278 ein Tor bei der Kapelle Maria Magdalena überliefert. Der sichtbare Verlauf stammt aus den Hussitenkriegen 1430/32. Im Dreißigjährigen Krieg wurden die Mauern mehrfach bezwungen und unter den Herzögen Moritz (1619–1681) und Moritz Wilhelm von Sachsen-Zeitz mit sechs Toren in barocker Architektur wiederaufgebaut. Zwischen 1829 und 1866 wurden Tore und Wälle abgerissen und überbaut.
Seit 2004 erinnern Metalltafeln an den vermuteten Standorten der sechs Stadttore — Kalktor, Wendisches Tor, Wassertor, Badstubentor, Stephanstor und Steintor — an die Befestigung, vor allem im Rahmen von Stadtführungen. Die Tore waren nach Straßen, dem Wasserberg und dem Badstubenviertel benannt. Die ältesten erhaltenen Mauerteile liegen in der Steinstraße.
Die Mauern können das ganze Jahr über auf erhaltenen Abschnitten erkundet werden, und Informationstafeln erklären die Geschichte einzelner Teile. Es ist ratsam, bequeme Schuhe zu tragen, da der Weg uneben ist und einige Treppen vorhanden sind.
Seit 2004 weisen Metalltafeln an den vermuteten Standorten von sechs ehemaligen Stadttoren den Weg: Kalktor, Wendisches Tor, Wassertor, Badstubentor, Stephanstor und Steintor. Sie dienen vor allem Stadtführungen und zeichnen heute einen Torkranz nach, der in Stein nicht mehr besteht.
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