Zeitz, Mittelalterlicher Komplex in Sachsen-Anhalt
Zeitz liegt am Zusammenfluss der Weißen Elster mit kleineren Nebenflüssen im südlichen Sachsen-Anhalt, an der Grenze zu Thüringen und Sachsen. Das Stadtbild erstreckt sich über sanfte Hügel, die sich etwa 160 Meter über dem Meeresspiegel erheben.
Die Ortschaft wurde 968 Bischofssitz und blieb es für sechs Jahrzehnte, bis die kirchliche Verwaltung 1028 nach Naumburg verlegt wurde. Danach entwickelte sich der Ort als Handelsplatz entlang der Flussrouten.
Das Schloss Moritzburg beherbergt heute ein Kinderwagenmuseum, das an die Zeit erinnert, als die Stadt zu den größten Herstellern dieser Produkte in Europa zählte. Besucher sehen hier Modelle aus mehreren Jahrzehnten industrieller Fertigung.
Der Hauptbahnhof verbindet Reisende mit Leipzig in etwa 40 Minuten durch regionale Züge, die auch Thüringen und Sachsen erreichen. Das Zentrum lässt sich zu Fuß erkunden, viele Sehenswürdigkeiten liegen nahe beieinander.
Der Herrmannsschacht, ein Braunkohle-Werk aus dem Jahr 1889, gehört zu den ältesten Brikettfabriken der Welt und zeigt frühe industrielle Techniken. Die Anlage dokumentiert den Bergbau, der die Region über ein Jahrhundert prägte.
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