St. Eligius Kirche, Lutherische Kirche in Hattendorf, Deutschland.
Die St. Eligius Kirche ist ein Gotteshaus mit einem rechteckigen Turm an der Westseite und folgt einem griechischen Kreuzgrundriss. Das Gebäude bewahrt ältere Mauerwerke im Norden und beherbergt einen kunstvoll gestalteten Altar mit einer Darstellung des Letzten Abendmahls.
Der Bau der Kirche begann im 12. Jahrhundert, wobei die erste schriftliche Erwähnung 1339 datiert. Das Gebäude überstand einen verheerenden Brand während des Dreißigjährigen Krieges und wurde danach wiederhergestellt.
Namenspatron der Gemeinde ist Eligius von Noyon, der Schutzpatron der Goldschmiede und Münzmeister. Der Altaraufsatz mit Abendmahlsdarstellung von 1603 wurde von der Wormsthaler Gutsbesitzerfamilie von Landsberg gestiftet; das Retabel von 1516 trägt den Namen des Baumeisters Hans Wite. Die Orgel wird gelegentlich für Konzerte genutzt.
Die Kirche steht auf ihrem ummauerten Kirchhof in Hattendorf, einem Ortsteil von Auetal; der umgebende Kirchhof ist mit dem Gebäude als Baudenkmalgruppe geschützt. Der rechteckige Westturm ist mit Metallankern stabilisiert, die nach dem Brand von 1642 eingebaut wurden. Im Turmraum steht ein großes Holzkruzifix mit einem etwa 2,30 Meter großen Korpus, das dort 1913 wieder aufgestellt wurde, nachdem es zuvor auf dem Kirchenboden gelegen hatte.
Der sechseckige Taufstein aus dem 16. Jahrhundert ist 1,17 m hoch und mit Wappen, vier Reliefs und Abbildern der vier Evangelisten geschmückt. Im Turmraum steht ein großes Holzkruzifix mit einem etwa 2,30 Meter großen Korpus, das dort 1913 wieder aufgestellt wurde, nachdem es zuvor auf dem Kirchenboden gelegen hatte.
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