Hohenstein, Berggipfel in Niedersachsen, Deutschland
Der Hohenstein ist ein 340,5 m ü. NHN hoher Berg im Weserbergland, im Süntel, im Naturpark Weserbergland Schaumburg-Hameln. Sein Gipfel liegt auf dem Stadtgebiet von Hessisch Oldendorf, 2,7 km nordöstlich von Zersen. Der Berg hat ein Hochplateau, das am Südrand zirka 40 m steil abfällt; die Klippen bestehen aus Korallenoolith und sind weit aus dem Oberen Wesertal heraus zu sehen. Zu den benannten Felswänden gehören Eibenwand, Grüner Altar, Hirschsprung, Kreuzstein und Teufelskanzel.
Der Hohenstein liegt im Süntel im Naturpark Weserbergland Schaumburg-Hameln. Seine Umgebung wurde 1952 auf 877 Hektar als Naturschutzgebiet ausgewiesen, 1968 folgte das Landschaftsschutzgebiet Süntel. Seit Ende der 1960er Jahre ist das Klettern geregelt: Aus Schutzgründen wurde zunächst ein Verbot verhängt, das später mit Einschränkungen aufgehoben wurde; einzelne Felsen bleiben ganzjährig gesperrt.
Die Kletterer geben den Felswänden eigene Namen: Eibenwand, Grüner Altar, Hirschsprung, Kreuzstein und Teufelskanzel. Ein Ende der 1960er Jahre aus Schutzgründen verhängtes Kletterverbot wurde später mit Einschränkungen aufgehoben; einige Felsen bleiben ganzjährig gesperrt.
Die meisten Routen sind vom Herbst bis zum Frühjahr teilweise gesperrt, um Fledermäuse während ihrer Winterruhe zu schützen. Besucher sollten sich vorab informieren, welche Bereiche zugänglich sind und welche Bedingungen an dem Tag herrschen.
Die Klippen bestehen aus Korallenoolith, einem fossilreichen Kalkstein, der aus dem Oberen Wesertal zu sehen ist. Zu den benannten Felswänden zählen Eibenwand, Grüner Altar, Hirschsprung, Kreuzstein und Teufelskanzel. Ende der 1960er Jahre wurde das Klettern aus Schutzgründen verboten und später mit Einschränkungen wieder erlaubt: Einige Felsen sind ganzjährig gesperrt, andere vom 1. Oktober bis 15. März zum Schutz der Fledermäuse.
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