Domänenpächterhaus Lietzow, Baudenkmal in Lietzow, Deutschland
Das Domänenpächterhaus Lietzow ist ein rechteckiger Bau mit einem hohen Mansarddach und Walmdachform, mit einem zentralen Eingang über eine Außentreppe. Das Erdgeschoss enthält Gemeinschaftsbereiche und Nebenräume, während das Obergeschoss zehn Schlafzimmer und Badezimmer beherbergt, mit zwei Ferienwohnungen im Keller.
Der Bau wurde in den frühen 1920er Jahren von Gutsmieter Max Voigt beauftragt, nachdem 1917 ein Pachtvertrag für das Lietzower Gut unterzeichnet wurde. Das Haus entstand in einer Phase, als landwirtschaftliche Betriebe nach modernen Wohnstrukturen strebten und gleichzeitig ihre Geschäftstätigkeit auf demselben Gelände verwalteten.
Das Haus zeigt Merkmale der Brandenburgischen Bauweise mit ausreichend Platz für große Wohnräume und praktischen Grundrissen. Die symmetrische Fassade und die funktionale Raumverteilung spiegeln die Anforderungen eines Gutshofes wider, wo Familie und Wirtschaft unter einem Dach zusammenlebten.
Das Gebäude ist über die Außentreppe zum Haupteingang zugänglich, wobei eine zweite Außentreppe zu einer Säulenbalkon-Terrasse führt. Besucher sollten beachten, dass es sich um ein funktionales Wohnhaus handelt, das je nach Saison unterschiedliche Zugänglichkeit haben kann.
Das Haus verfügt über eine besondere Säulenbalkon-Terrasse über dem Eingangsportal, die über eine separate Außentreppe erreichbar ist. Dieses architektonische Detail war eine gehobene Ausstattung für ein Gutsherrenhaus jener Zeit und zeigt den sozialen Status des Erbauers.
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