Deutsch-Japanisches Center, Hotel-, Büro- und Geschäftsgebäude in Düsseldorf, Deutschland
Das Deutsch-Japanische Center ist ein modernistische Komplex aus Hotel, Büros und Geschäftslokalen an der Immermannstraße, errichtet 1972 bis 1978 nach Plänen von Takenaka Europe sowie Hentrich, Petschnigg & Partner. Läden und Büros umschließen einen Innenhof; ein mit Granitplatten verkleidetes Tor, um 45 Grad zur Straßenachse gedreht, bildet über mehrere Geschosse eine monumentale Portalsituation und zitiert ein japanisches Torii. Im Komplex liegt das Clayton Hotel Düsseldorf, vormals Hotel Nikkō.
Der Gebäudekomplex wurde zwischen 1972 und 1978 von den Architekturbüros Takenaka Europe sowie Hentrich, Petschnigg & Partner entworfen und erbaut. Das Projekt entstand während einer Phase verstärkter Zusammenarbeit zwischen deutschen und japanischen Unternehmen in Düsseldorf.
Die Gedenkplatten im Innenhof erinnern an Louis Kniffler, der von 1861 bis 1865 als erster Konsularbeamter Preußens in Japan wirkte, als Vizekonsul in Nagasaki. Japanisch geprägt ist auch der Hotelname: Das Haus hieß lange Hotel Nikkō, nach dem Hotel Nikkō-Kanaya in der japanischen Stadt Nikkō.
Das Granittor steht an der Immermannstraße, um 45 Grad zur Straßenachse gedreht, und ist der Orientierungspunkt, wenn man aus den umliegenden Straßen der Japantown kommt. Geschäfte und Büros umgeben den Innenhof; Hoteleingang, japanisches Restaurant und Spa im 11. Obergeschoss gehören zum Clayton Hotel und sind dessen Gästen vorbehalten. Die Gedenkplatten für Louis Kniffler befinden sich im Innenhof.
Das mit Granitplatten verkleidete Tor steht um 45 Grad schräg zur Straßenachse, ein Detail, das beim Geradeausgehen auf der Immermannstraße leicht zu übersehen ist. Es formuliert über mehrere Geschosse eine monumentale Portalsituation und zitiert abstrakt ein traditionelles japanisches Torii. Zur Bauzeit galt das Gebäude als „kolossal“.
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