Gedenktafeln am Riesensteinweg, Gedenktafeln am Riesensteinweg, Heidelberg, Deutschland
Gedenktafeln am Riesensteinweg sind zwei Steintafeln an einer Stützmauer mit eingraviertenTexten von 1934. Die Tafeln zeigen Inschriften, die bedeutsame Momente aus diesem Jahr dokumentieren und an der Felswand oberhalb des Weges befestigt sind.
Die Tafeln wurden am 3. August 1934 von der Reichsarbeitsdienst errichtet und dokumentieren den Tod von Präsident Hindenburg sowie Arbeitsmaßnahmen dieser Zeit. Sie stehen als Zeugnis einer Zeit, in der solche Denkmäler gesetzt wurden, um historische Ereignisse zu verewigen.
Dieses Denkmal zeigt, wie Deutschland mit seiner Vergangenheit umgeht, besonders durch die sichtbaren Änderungen an den Steinen. Man kann sehen, dass politische Symbole später entfernt wurden, was die Nachkriegsgeschichte dieser Orte widerspiegelt.
Die Tafeln liegen am Berg Gaisberg unter dem Weg Johannes-Hoops-Weg und sind über einen Waldpfad erreichbar. Der Zugang erfolgt zu Fuß auf schmalen Wegen, die an der Felswand entlang führen und in dichten Bewuchs übergehen.
In unmittelbarer Nähe liegt ein aufgegebener Sandsteinbruch, aus dem über Jahrhunderte Steine für viele Heidelberger Gebäude gewonnen wurden. Dieser Bruch zeigt die enge Verbindung zwischen der natürlichen Ressource des Berghangs und der Baugeschichte der Stadt.
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