Bischöfliches Försterhaus, Bischöfliches Försterhaus in Hambach an der Weinstraße, Deutschland.
Das Bischöfliche Försterhaus ist eine Hofanlage in der Andergasse 50 im Süden des Stadtteils Hambach an der Weinstraße, einem oft Unterhambach genannten Bereich. Der Kern stammt aus dem späten 16. Jahrhundert und ist der Renaissance zuzuordnen, mit einem Krüppelwalmdach und einem vorspringenden, halbrunden Treppenturm. Küche und Diele liegen zwischen Zimmer und Stall.
Der Kern der Hofanlage stammt aus dem späten 16. Jahrhundert. In seiner Anfangszeit diente das Haus vorübergehend als Adelssitz der Hund von Saulheim. Später fungierte es als Forsthaus des Hochstifts Speyer, zu dem Hambach damals gehörte. Das Hoftor ist mit 1585 bezeichnet, das Weinkellerportal mit 1619.
Die Steinhäuser zeigen Merkmale der lokalen Bauweise mit ihren massiven Mauern und stabilen Strukturen, die typisch für die Weinregion sind. Die Anordnung der Gebäude rund um einen Hof folgt dem Muster alter Forsthöfe, wo Wohn- und Wirtschaftsbereiche eng beieinander lagen.
Die Gebäude liegen auf Andergasse und sind vom Straßenniveau aus einsehbar, wobei eine Informationstafel Geschichte und architektonische Details erklärt. Der Ort ist leicht zugänglich und Besucher können die Außenseite und die Hofanlage von der Straße aus betrachten.
Das Hoftor trägt die Jahreszahl 1585 und zwei Wappen als Scheitelsteine; das linke zeigt Mondsicheln mit Gesicht und verweist auf die Herren von Saulheim. Das Weinkellerportal ist mit 1619 bezeichnet. In den 2000er Jahren wurde am Bauwerk eine Infotafel mit der Überschrift „Alter Adelssitz“ angebracht.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 92.807 Mitwirkenden weltweit.