Bischöfliches Försterhaus, Bischöfliches Försterhaus in Hambach an der Weinstraße, Deutschland.
Das Bischöfliches Försterhaus ist ein Gebäudekomplex aus mehreren Häusern in Hambach an der Weinstraße, die sich von Hausnummer 69 bis 77 an der Andergasse erstrecken. Der Komplex umfasst ein Jagdschloss, Wirtschaftshöfe und weitere Nebengebäude, die zusammen eine zusammenhängende Anlage bilden.
Das Anwesen entstand, nachdem die nahegelegene Kästenburg während des Pfälzischen Erbfolgekriegs zerstört worden war und der fürstbischöfliche Förster einen neuen Sitz benötigte. Die Gebäude, insbesondere der Weinkeller mit der Jahreszahl 1601 und das Tor von 1605, zeigen, dass die Anlage in dieser Zeit bereits bestand oder erweitert wurde.
Die Steinhäuser zeigen Merkmale der lokalen Bauweise mit ihren massiven Mauern und stabilen Strukturen, die typisch für die Weinregion sind. Die Anordnung der Gebäude rund um einen Hof folgt dem Muster alter Forsthöfe, wo Wohn- und Wirtschaftsbereiche eng beieinander lagen.
Die Gebäude liegen auf Andergasse und sind vom Straßenniveau aus einsehbar, wobei eine Informationstafel Geschichte und architektonische Details erklärt. Der Ort ist leicht zugänglich und Besucher können die Außenseite und die Hofanlage von der Straße aus betrachten.
Das Anwesen erhielt von Einheimischen den Namen Butzelburg und erinnert damit an das zerstörte Schloss, das vorher an dieser Stelle stand. Der Name zeigt, wie die Bevölkerung einen Bezug zu ihrer lokalen Geschichte bewahrte, obwohl sich die Funktion des Ortes völlig geändert hatte.
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