Haus Heidefeld, Herrenhaus in Spork, Deutschland.
Das Haus Heidefeld ist ein Herrenhaus im Bocholter Ortsteil Spork, das von 1811 bis 1813 für Friedrich Wilhelm von Hamelberg auf dem früheren Grundbesitz des Bauernguts Gries errichtet wurde. Um 1895 wurde das Gebäude durch einen Anbau erweitert; historische Stuckdecken blieben trotz Kriegsschäden erhalten.
Friedrich Wilhelm von Hamelberg ließ das Herrenhaus zwischen 1811 und 1813 errichten, nachdem er Höfe rund um sein Landgut erworben hatte. Den Namen „Heidefeld“ wählte er, weil die Landschaft seines Guts von Heide geprägt war.
Der Name des Anwesens stammt von der Heidefläche, die das Gut umgab, als Friedrich Wilhelm von Hamelberg es errichten ließ. Auf dem Gut betrieb er eine Kornbrennerei, in der die Erträge seines Obstbaus verwertet wurden; in Erinnerung blieb er zudem als Bauherr der Sporker Bockwindmühle, die später zum Wappenzeichen des Amtes Liedern-Werth wurde.
Das Herrenhaus liegt im Bocholter Ortsteil Spork auf dem Gelände des früheren Bauernguts Gries. Nach einer Renovierung in den 2010er Jahren wurde es in einen Hotel- und Gaststättenbetrieb umgenutzt. Auf dem Gelände der einstigen Radrennbahn steht heute die Pfarrkirche St. Ludger, deren Grundstein am 21. Juni 1932 gelegt wurde.
1898 ließ Klemens Dierkes junior auf einer Weide von 19 Morgen mit einer Aktiengesellschaft ein ovales Zement-Radrennbahn bauen, die erste Anlage dieser Art weit und breit. 1912 erlosch der Sportbetrieb; am 21. Juni 1932 wurde auf dem Gelände der Bahn der Grundstein der Pfarrkirche St. Ludger gelegt.
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