Ökumenisches Zentrum Klein Berkel, Ökumenisches Zentrum in Klein Berkel, Deutschland.
Das Ökumenische Zentrum Klein Berkel umfasst die katholische St.-Vizelin-Kirche und das evangelisch-lutherische Dietrich-Bonhoeffer-Haus, erbaut nach Plänen des Hamelner Architekten Kreuzer auf den Grundstücken Schulstraße 22 bis 26. Ein Portal an der Schulstraße erschließt beide Gebäude. Der schlichte Altarraum wird von einer Kreuzigungsgruppe und der Orgel dominiert; den Altar bilden zwei stilisierte Kelche nebeneinander, die die beiden Konfessionen symbolisieren.
Der Grundstein wurde am 6. März 1976 gelegt, die Einweihung folgte am 28. November 1976, dem ersten Adventssonntag. Es war nach dem 1973/74 erbauten Ökumenischen Zentrum St. Stephanus in Lüneburg-Kaltenmoor das zweite Zentrum, das die Evangelisch-lutherische Landeskirche Hannovers und das Bistum Hildesheim gemeinsam realisierten.
Der Ort wird von zwei christlichen Gemeinschaften geprägt, die hier zusammenkommen und ihre Gottesdienste feiern. Man sieht die Räume von beiden Konfessionen genutzt, was zeigt, wie unterschiedliche Traditionen nebeneinander leben können.
Das Zentrum wird durch ein Portal an der Schulstraße erschlossen, das Zugang zur St.-Vizelin-Kirche und zum Dietrich-Bonhoeffer-Haus bietet; das katholische Pfarrhaus steht gleich daneben in der Bürgermeister-Droese-Straße 2. Der große Saal des Bonhoeffer-Hauses fasst bis zu 200 Personen, dazu kommen mehrere kleinere Räume. Die Wiese hinter den Gebäuden wurde 2004 in Anlehnung an den Garten Eden umgestaltet.
Die nach Plänen des Hamelner Architekten Kreuzer erbaute Kirche besitzt eine Orgel mit 16 Registern auf zwei Manualwerken und Pedal, die Johannes Klais Orgelbau aus Bonn als Opus 1773 erbaute und die am 13. Juni 1999 eingeweiht wurde.
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