Oberförsterei Hammer, Forstverwaltungskomplex in Groß Köris, Deutschland
Die Oberförsterei Hammer ist ein Gebäudekomplex in Groß Köris mit einem Hauptgebäude aus gelben Ziegeln, Stallungen, einer Scheune, Kellern und einer Wildretterstation. Das Ensemble zeigt eine sorgfältige Anordnung der einzelnen Strukturen, die alle Funktionen einer historischen Forstverwaltung widerspiegeln.
Der Forsthof wurde 1737 gegründet, nachdem König Friedrich Wilhelm I. das Land erworben hatte und August Wilhelm die Leitung übernahm. Das Gebäude entwickelte sich später zum Zentrum für königliche Jagdaktivitäten, bis die letzte Hofjagd 1913 stattfand.
Das Areal war lange Zeit Schauplatz königlicher Jagdveranstaltungen und zentraler Ort der Forstverwaltung. Besucher können noch heute die Spuren dieser aristokratischen Tradition in den sorgfältig erhaltenen Gebäuden erkennen.
Der Ort ist heute als Forstamt Hammer für Besucher zugänglich und bietet den Kauf von Wildfleischprodukten an. Das Areal ist leicht zu Fuß erkundbar und zwingt zu keinen besonderen Vorkehrungen, wobei der Fokus auf den äußeren Gebäuden und ihrer Anordnung liegt.
Das Hauptgebäude zeigt einen H-förmigen Grundriss, eine ungewöhnliche Architekturform für Verwaltungsgebäude dieser Zeit. Diese Gestaltung war eine praktische Lösung, um verschiedene Funktionsbereiche räumlich zu trennen und gleichzeitig eine zentrale Koordination zu ermöglichen.
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