Ober-, Mittel- und Untersee in der Ville-Seenkette, Naturschutzgebiet in Nordrhein-Westfalen
Der Ober-, Mittel- und Untersee in der Ville-Seenkette sind drei Gewasser in unmittelbarer Nahe, die durch kleine Damme voneinander getrennt sind und wassertechnisch unterschiedliche Hohen aufweisen. Sie entstanden aus ehemaliger Braunkohleabbau und bilden heute zusammen etwa 58 Hektar Naturschutzflache mit klarem, mineralhaltigem Wasser.
Die Seen entstanden in der zweiten Halfte des 20. Jahrhunderts aus dem Braunkohleabbau und wurden 2003 unter Naturschutz gestellt. Diese industrielle Vergangenheit wurde in ein Naturschutzgebiet verwandelt, das nun seltenen Pflanzen und Vogelarten als Ruckzugsraum dient.
Die drei Seen prägen das Landschaftsbild der Region als Ergebnis von Bergbauaktivitäten, die sich zu einem Naturraum wandelten. Heute dienen sie als stille Orte, an denen Besucher Vogelbeobachtung betreiben oder einfach am Wasser sitzen und die natürliche Ruhe genießen.
Der Zugang erfolgt uber markierte Wanderwege, die die Seeufer umgeben und ruhige Beobachtungen ermoglichen. Besucher sollten Wege einhalten und die Ruhe bewahren, um die geschutzte Tierwelt nicht zu storen.
Das Wasser enthalt einen erhohten Mineralgehalt, was diesen Gewassern eine leicht salzige Qualitat verleiht und spezielle Pflanzenarten wie Characeen unterstutzt. Diese mineralreiche Zusammensetzung ermoglicht es, dass die Seen im Winter selten vollstandig zufrieren, was sie ganzjahrig zugänglich macht.
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