Museumsschiff U-461, Sowjetisches U-Boot Museum in Peenemünde, Deutschland
Das Museumsschiff ist ein 86 Meter langes U-Boot in Peenemünde, Deutschland, mit mehreren Decks voller erhaltener militärischer Ausrüstung, Kontrollstationen und Wohnräumen. Die engen Gänge und steilen Leitern führen durch alle Bereiche, vom Torpedoraum bis zu den Mannschaftsquartieren.
Der Bau fand 1962 in der Werft Nummer 112 Krasnoye Sormovo in Nischni Nowgorod statt, als Teil der sowjetischen Projekt-651-Klasse. Während des Kalten Krieges führte es Patrouillen im Nordatlantik durch, bevor es als Museum bewahrt wurde.
Das Innere zeigt lebensgroße Figuren von Besatzungsmitgliedern in verschiedenen Bereichen, die den Alltag sowjetischer U-Boot-Fahrer darstellen. Diese Darstellungen helfen Besuchern, sich vorzustellen, wie die Mannschaft auf engem Raum arbeitete und lebte.
Besucher können täglich von 10 bis 17 Uhr an Bord gehen, sollten aber bedenken, dass enge Durchgänge und steile Leitern überall im Schiff vorhanden sind. Menschen mit eingeschränkter Beweglichkeit werden Schwierigkeiten haben, alle Bereiche zu erreichen.
Das Schiff behält seine originalen Abschusssysteme für Marschflugkörper und Torpedorohre, was es zu einem der wenigen erhaltenen sowjetischen U-Boote mit vollständigen militärischen Installationen macht. Diese funktionsfähigen Systeme geben einen seltenen Einblick in die tatsächlichen Waffensysteme der Zeit.
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